Mit seiner über 225 Jahre alten Geschichte ist der Club zu Bremen der älteste
Gesellschaftsclub seiner Art in Deutschland. Als Kind der Aufklärung hat er sich
1783 seine erste Satzung gegeben. War ursprünglich der Sinn dieses Clubs,
„dass seine Mitglieder sich mit gemeinnützigen Kenntnissen aller Art, insbesondere mit Kenntnissen der Naturwissenschaft, Physik, Geschichte und mechanischer und bildender Künste beschäftigen“ (Satzung von 1783), verfolgt der Club jetzt „ausschließlich und unmittelbar“ den Zweck, die internationale Zusammenarbeit auf allen Gebieten zu pflegen. Er will hierdurch der Toleranz in allen Bereichen der Wirtschaft, Kultur und Politik und der Verständigung der Völker untereinander dienen.“ (Satzung von 1948). Kern des Clublebens in den eigenen Clubräumen im Renaissancebau Schütting Am Markt sind die traditionellen Vortragsveranstaltungen mit hochkarätigen Referenten aus allen Bereichen von Politik, Kultur und Wirtschaft sowie Clubreisen, die nur für Mitglieder angeboten werden. Der Club zu Bremen hat rund eintausend Mitglieder, die sich aus Vertretern der Bremischen Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik zusammensetzen. Im Jahr 2000 hat sich der über 200 Jahre allein Herren vorbehaltene Club über eine Satzungsänderung für die Mitgliedschaft von Frauen geöffnet. Die Aufnahme neuer Mitglieder muss von zwei Mitgliedern (Bürgen) beim Vorstand des Club zu Bremen beantragt werden. Das Clubleben wird begleitet von einem Juniorenkreis, der sich selbst verwaltet, und als Sprungbrett für eine Mitgliedschaft im Club zu Bremen gilt. Die Gastronomie im Club zu Bremen steht mit ihren Räumen auch für Veranstaltungen von Einzelpersonen und Firmen zur Verfügung.
 
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